Aktuelles
Bandenbetrug, Einziehung, Schadensersatz: Warum Betrugsfälle Unternehmen doppelt treffen können
Bad Segeberg. Betrugsfälle enden für Unternehmen selten mit der Frage, ob eine Strafanzeige erstattet wurde. Wenn Zahlungen ausgelöst, Dokumente gefälscht oder interne Prozesse ausgenutzt werden, geht es schnell um mehr: um Beweissicherung, Rückgewinnung von Vermögen, Schadensersatz, Einziehung und die Frage, ob interne Kontrollen versagt haben....
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Cold Case nach 30 Jahren: Was DNA-Spuren und Revision im Strafverfahren bedeuten
Manche Strafverfahren geraten nie ganz aus dem Blick. Auch wenn eine Tat Jahrzehnte zurückliegt, können neue Untersuchungsmethoden alte Spuren wieder bedeutsam machen. Das zeigt eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu einem Mordfall aus dem Jahr 1992....
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Dopingmittel im Supplement-Shop: Warum Strafbarkeit bei neuen Wirkstoffen zur Compliance-Frage wird
Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel, Fitnessprodukte und leistungssteigernde Präparate ist wirtschaftlich attraktiv — und rechtlich riskant. Wo Produkte an Sportler, Bodybuilder oder gesundheitsbewusste Kunden verkauft werden, geht es nicht nur um Lebensmittelrecht, Werbung und Produktkennzeichnung. Je nach Wirkstoff kann auch das Strafrecht berührt sein....
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Dach selbst repariert: Müssen Verkäufer das beim Hausverkauf offenlegen?
Bad Segeberg. Beim Hauskauf geht es selten nur um schöne Räume, Lage und Garten. Entscheidend ist oft, was man nicht sofort sieht: Feuchtigkeit, frühere Schäden, provisorische Reparaturen oder Arbeiten, die nicht von einer Fachfirma, sondern in Eigenleistung erledigt wurden. Genau darum geht es in einem Verfahren, das der Bundesgerichtshof am 23. Oktober 2026 verhandeln wird....
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Private Chats, berufliche Folgen: Wann Messenger-Nachrichten zum Datenschutzfall werden
Eine private Nachricht ist schnell weitergeleitet. Ein Screenshot, ein Messenger-Verlauf, eine vertrauliche Bemerkung über den Arbeitsplatz – und plötzlich steht nicht mehr nur ein persönlicher Streit im Raum, sondern ein arbeitsrechtlicher und datenschutzrechtlicher Konflikt. Genau mit dieser Schnittstelle muss sich nun der Europäische Gerichtshof befassen....
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Rückwärts auf eine Zeugin zugefahren: Wann aus einer Eskalation ein schwerer Strafvorwurf wird
Bad Segeberg. Ein Streit in einer Spielhalle, ein beschädigter Automat, die Polizei wird gerufen – und draußen auf dem Parkplatz eskaliert die Situation weiter. Der Bundesgerichtshof hatte in einem Beschluss vom 11. August 2026 (Az. 4 StR 150/26) über einen Fall zu entscheiden, der zeigt, wie schnell aus einem Alltagsszenario ein schwerer strafrechtlicher Vorwurf werden kann....
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Scheinrechnung bezahlt – und dann? Warum Betrugserlöse zur Compliance-Frage werden
Bad Segeberg. Viele Unternehmen kennen solche Schreiben: Kurz nach einer Handelsregisteränderung kommt Post, die auf den ersten Blick wie eine amtliche Rechnung aussieht. Amtsgericht, Handelsregister, Zahlungsfrist, Überweisungsträger – alles wirkt dringend und offiziell. Erst bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Es handelt sich nicht um eine behördliche Kostenforderung, sondern um ein Angebot, eine Offerte oder im schlimmsten Fall um eine betrügerisch gestaltete Zahlungsaufforderung....
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Kaution für den Angehörigen? Wie Betrugsbanden mit Angst arbeiten
Bad Segeberg. Das Telefon klingelt, eine angebliche Notsituation wird geschildert, alles muss sofort gehen: Ein naher Angehöriger sei im Ausland inhaftiert, nur eine schnelle Kaution könne helfen. Genau mit solchen Geschichten setzen Betrüger Menschen unter Druck. Der Bundesgerichtshof hatte nun erneut mit einem Fall zu tun, in dem eine international agierende Gruppierung Opfer zur Übergabe von Geld und Wertsachen brachte....
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Baustelle, Werkvertrag, Sozialabgaben: Wann aus Organisation ein Strafverfahren wird
Bad Segeberg. Werkverträge und Subunternehmer gehören auf Baustellen zum Alltag.Strafrechtlich gefährlich wird es aber, wenn die tatsächliche Organisation nicht zu der Papierlage passt. Wer Beschäftigte faktisch einteilt, anweist, kontrolliert und in den eigenen Betriebsablauf eingliedert, kann sich nicht ohne Weiteres darauf verlassen, dass ein formaler Werkvertrag oder ausländische Bescheinigungen jedes Risiko ausschließen....
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Silvesterrakete fürs Video: Wann aus Sachbeschädigung ein schwerer Strafvorwurf werden kann
Bad Segeberg. Ein kurzer Moment, ein Video für soziale Medien, Millionen Aufrufe – und plötzlich steht nicht mehr nur eine beschädigte Sache im Raum, sondern der Vorwurf schwerer Straftaten. Der Bundesgerichtshof hat am 26. August 2026 ein Urteil des Landgerichts Berlin I gegen den sogenannten „Raketen-Influencer“ aufgehoben (Az. 5 StR 153/26). Der Fall zeigt, wie schnell eine scheinbar dumme Aktion strafrechtlich eine ganz andere Dimension bekommen kann....
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Treuhandgeld ist kein Betriebsmittel
Bad Segeberg. Wenn Unternehmen, Vereine, Stiftungsinitiativen oder Projektträger mit fremdem Geld umgehen, beginnt die strafrechtliche Relevanz oft nicht erst bei der offenen Bereicherungsabsicht. Entscheidend ist häufig schon die Frage, ob Gelder zweckgebunden waren, ob fremde Vermögensinteressen zu betreuen waren und ob Verantwortliche diese Grenze im operativen Alltag sauber eingehalten haben....
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Internet, TV und Zusatzoptionen online bestellen: Welche Anbieterinfos Verbraucher sehen müssen
Bad Segeberg. Internetanschluss, Telefon, TV-Paket, Streaming-Zusatzoption – viele Verträge werden heute in wenigen Minuten online abgeschlossen. Häufig läuft der Bestellprozess bequem und glatt. Gerade deshalb klicken Verbraucher aber manchmal schneller weiter, als ihnen lieb ist. Am Ende stellt sich dann die Frage: Was wurde eigentlich bestellt, bei wem wurde bestellt und welche Zusatzleistung kostet wirklich extra?
Mit solchen Fragen befasste sich der Bundesgerichtshof in einem Urteil...
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Falsche Xing-Nachricht im Bewerbungsprozess: DSGVO-Schadensersatz ist auch bei einem Versehen möglich
Bad Segeberg. Eine kurze Nachricht, ein falscher Empfänger – und plötzlich wird aus einem gewöhnlichen Recruiting-Vorgang ein Datenschutzfall. Genau mit einer solchen Konstellation hatte sich der Bundesgerichtshof zu befassen. In seinem Urteil vom 23. Juni 2026, Az. VI ZR 97/22, ging es um eine Nachricht im Rahmen eines Bewerbungsprozesses, die über Xing nicht nur an den Bewerber, sondern versehentlich an eine dritte Person gelangte....
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Internet, TV und Zusatzangebote online buchen: Warum der letzte Klick nicht der erste Blick sein sollte
Bad Segeberg. Internetanschluss, Telefon, Streaming, TV-Paket, Zusatzgerät: Viele Verträge werden heute mit wenigen Klicks abgeschlossen. Gerade bei Telekommunikations- und digitalen Angeboten wirkt der Online-Bestellprozess oft einfach. Rechtlich ist er aber nicht immer so übersichtlich, wie er aussieht....
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Wenn Produktqualität zur Strafsache wird: BGH hebt Freisprüche im Maskenvertrieb auf
Bad Segeberg. Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 1. April 2026, Az. 6 StR 401/25, ein Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth teilweise aufgehoben. Es ging um den Vertrieb medizinischer Mund-Nasen-Schutzmasken während der Corona-Zeit. Zwei Geschäftsführer waren vom Vorwurf des Betrugs beziehungsweise versuchten Betrugs in mehreren Fällen freigesprochen worden. Diese Freisprüche hatten vor dem BGH keinen Bestand....
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Internetvertrag mit 24 Monaten Laufzeit: Warum Kunden genau hinschauen müssen
Internet- und Telefonverträge gehören zu den Dingen, die viele Menschen möglichst schnell erledigen möchten. Ein Schreiben des Anbieters, ein beworbenes Paket, ein scheinbar passender Tarif – und schon ist ein Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit abgeschlossen. Später stellt sich dann oft die Frage: Hätte es nicht auch eine kürzere Laufzeit geben müssen? Und hätte der Anbieter darauf ausdrücklich hinweisen müssen?...
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Offene Forderung an die SCHUFA gemeldet: Datenschutzrisiko für Unternehmen und Inkasso
Bad Segeberg. Wer offene Forderungen eintreibt, arbeitet häufig mit standardisierten Mahnläufen, Inkassodienstleistern und Auskunfteien. Für Unternehmen kann das praktisch sein: Eine Einmeldung bei der SCHUFA oder einer anderen Wirtschaftsauskunftei erhöht den Druck auf säumige Schuldner und soll Zahlungsrisiken für den Markt sichtbar machen. Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 12. Mai 2026 (Az. VI ZR 375/24) jedoch deutlich gemacht: Die Übermittlung personenbezogener Daten über behauptete offene Forderungen ist datenschutzrechtlich kein bloßer Routinevorgang....
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Polizeieinsatz, Notwehr und Irrtum: Warum ein Freispruch nach tödlichen Schüssen möglich sein kann
Wenn bei einem Polizeieinsatz ein Mensch stirbt, ist die öffentliche Reaktion häufig eindeutig: Viele erwarten eine strafrechtliche Verurteilung. Juristisch ist die Lage aber oft komplizierter. Strafgerichte müssen nicht nur den tragischen Ausgang bewerten, sondern die konkrete Situation, die Wahrnehmung der Beteiligten und die Frage, ob ein Verhalten gerechtfertigt oder entschuldigt war....
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KI-Verordnung: Warum Unternehmen jetzt ihre KI-Nutzung prüfen müssen
Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst angekommen. Texte werden mit Chatbots erstellt, Bewerbungen vorsortiert, Kundendaten analysiert, Prozesse automatisiert und interne Entscheidungen vorbereitet. Oft geschieht das schneller, als Geschäftsführung, Datenschutz oder Rechtsabteilung es vollständig überblicken....
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Konto gehackt – was jetzt wichtig ist
Bad Segeberg. Ein gehacktes Konto ist für viele Menschen zunächst ein Schock. Plötzlich funktioniert das E-Mail-Postfach nicht mehr, aus dem Social-Media-Account werden Nachrichten verschickt, bei einem Online-Shop tauchen fremde Bestellungen auf oder das Bankkonto zeigt verdächtige Abbuchungen. Oft ist unklar, ob es „nur“ ein Passwortproblem ist – oder ob bereits persönliche Daten, Zahlungsinformationen und Kontakte betroffen sind. Wichtig ist dann vor allem eines: schnell, geordnet und dokumentiert handeln....
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Softwarevertrag unterschrieben – und dann?
Bad Segeberg. Viele Unternehmen unterschreiben Softwareverträge schneller, als sie sie rechtlich einordnen. Ein neues CRM-System, eine Cloudlösung für die Buchhaltung, eine Branchenplattform, eine KI-Anwendung für Texte oder ein Wartungsvertrag für die eigene IT: Was im Vertriebsgespräch nach einfacher Digitalisierung klingt, ist rechtlich oft ein Bündel aus Lizenzvertrag, Dienstleistung, Wartung, Datenschutz, Support, Verfügbarkeit und Haftung....
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Lieferantenbetrug: Wenn Rechnungen zur Falle für Unternehmen werden
Bad Segeberg. Gefälschte Rechnungen, manipulierte Bankverbindungen und täuschend echte E-Mails treffen längst nicht nur Großunternehmen. Gerade mittelständische Betriebe sollten ihre Zahlungsprozesse rechtlich und organisatorisch absichern....
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Illegales Streaming und IPTV: Warum auch Nutzer rechtliche Risiken eingehen
Bad Segeberg. Billige Komplettpakete mit Sky, DAZN, Netflix, Sport und Pay-TV wirken verlockend. Doch wer illegale Streaming- oder IPTV-Angebote nutzt, bewegt sich rechtlich längst nicht mehr in einer Grauzone ohne Folgen....
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Zwangsversteigerung: Mehr Akteneinsicht für Bietinteressenten — aber klare Grenzen beim Datenschutz
Bad Segeberg. Wer eine Immobilie in der Zwangsversteigerung erwerben möchte, entscheidet häufig unter Zeitdruck und mit begrenzten Informationen. Anders als beim normalen Immobilienkauf gibt es meist keine ausführlichen Verkäufergespräche, keine freie Objektbesichtigung und keine klassische Due Diligence. Gerade deshalb ist die Frage wichtig, welche Informationen Bietinteressenten vor dem Termin überhaupt erhalten dürfen....
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Behandlung am Lebensende: BGH hebt Totschlagsurteil gegen Kardiologen teilweise auf
Bad Segeberg. Entscheidungen am Lebensende gehören zu den schwierigsten Situationen in Medizin, Familie und Recht. Angehörige hoffen auf Hilfe, Ärzte müssen unter großem Druck handeln, Patienten können sich häufig nicht mehr selbst äußern. Wenn dann der Vorwurf entsteht, eine medizinische Maßnahme habe den Tod nicht nur begleitet, sondern gezielt herbeigeführt, wird aus einer menschlich belastenden Situation schnell ein strafrechtlicher Fall....
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